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Donnerstag, 16.Januar 2014 Kategorie: CampUS Stories

Veronika @ MSU

Zweite CampUS story! Studierende berichten aus den USA: Veronika an der Minnesota State University


Mein Name ist Veronika Horn, ich studiere derzeit im siebten Semester Englisch und Wirtschaft auf Gymnasiallehramt an der Universität Erlangen-Nürnberg und habe 2012/2013 zwei Semester an der Minnesota State University verbracht.

Schon länger hatte ich mit dem Gedanken gespielt, im Ausland zu studieren. Zu Beginn hatte ich ein Studium in den USA jedoch als zu teuer und wegen der hohen Zahl an Bewerbern als nahezu unmöglich angesehen. Dies änderte sich aber, als ich von den Plätzen an amerikanischen Partneruniversitäten der Universität Erlangen-Nürnberg erfuhr. Da man so innerhalb eines Austauschprogrammes in den USA studiert, entfallen hier  natürlich die hohen Studiengebühren, mit denen „Freemover“ oft zu kämpfen haben. Ich beschloss mein Glück zu versuchen und mich für ein Auslandssemester an der Minnesota State University zu bewerben. Nach einem langen Bewerbungsprozess stand Anfang 2012 fest, dass ich im Sommer des Jahres für ein Semester in die USA fliegen würde. Die Vorfreude war riesengroß und ich fing an, mich konkreter über meine zukünftige Universität zu informieren.

Die Minnesota State University Mankato (MSU)

Mankato liegt ca. 1,5 Stunden südlich von Minneapolis - der Hauptstadt des Staates Minnesota - und ist mit ungefähr 40.000 Einwohnern nicht allzu groß. Knapp die Hälfte der Bevölkerung sind Studenten, was den Ort spürbar zu einer Studentenstadt macht. Was Sightseeing angeht, hat Mankato als typisch amerikanische Studentenstadt eher wenig zu bieten. Hierzu bietet sich eher Minneapolis an. Die Stadt bildet zusammen mit ihrer Zwillingsstadt St. Paul einen kulturellen Schwerpunkt im Mittelwesten der Vereinigten Staaten.

Ich habe an der Minnesota State University hauptsächlich Kurse im englischen Fachbereich belegt. Pro Semester sollen zwischen 12 und 17 Credits erarbeitet werden; dies entspricht ca. 4 bis 5 Kursen.

Die Betreuung der MSU war sehr umfassend und persönlich. Alle internationalen Studenten wurden zu  Beginn des Semesters zu einer verpflichtenden „Orientation Week“ eingeladen, während dieser man die Universität, Abläufe, wichtige Ansprechpartner und auch die anderen internationalen Studenten kennenlernt. Das International Office organisierte zudem auch Ausflüge beispielsweise zum Minnesota State Fair oder der Hafenstadt Duluth am Lake Superior.

Fazit

Ein Jahr in den USA zu studieren war eine der schwersten aber auch besten Entscheidungen die ich in meinem Leben getroffen habe. Ich kann nur sagen, dass es den Bewerbungs- und Organisationsstress wert ist.

Natürlich wusste ich von Anfang an, dass die Möglichkeit besteht den Aufenthalt zu verlängern, konnte mir das jedoch zunächst nicht vorstellen. Erst nachdem ich schon drei Monate in den USA verbracht hatte wusste ich, dass ich nicht im Dezember schon wieder nach Deutschland fliegen wollte. Erst zu diesem Zeitpunkt hatten sich Freundschaften gefestigt und ich bekam das Gefühl allmählich ein Alltagsleben in den USA zu haben. Wie mir schon im Vorfeld sowohl von Freunden als auch von Ansprechpartnern der Universität Erlangen gesagt wurde, macht es Sinn ein Jahr statt nur ein Semester in den USA zu verbringen.

 


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