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Freitag, 07.November 2014 Kategorie: CampUS Stories
Von: d.a.i. Tuebingen

Winter Storm - Workshop an der UMD

Erlebnisbericht : Workshop an der UMD, Januar 2014, Bettina Remmele


Wie alles begann...

Als meine Professorin Ende November auf mich zukam, ob ich im Januar auf einen zweiwöchigen sprachwissenschaftlichen Workshop namens  „Winter Storm 2014“ in die Nähe von Washington D.C.  möchte, musste ich natürlich nicht lange überlegen. Schnell aktualisierte ich meinen Reisepass und buchte Flüge und Hotel, damit ich nach den Weihnachtsferien dann nur noch meinen Koffer packen müsste. Zu meiner besonderen Freude stellte sich auch noch heraus, dass besagter Workshop an der University of Maryland in College Park stattfinden sollte – war dies doch meine erste Präferenz, als ich vor fast 5 Jahren meine Wunschuniversität für ein Auslandsstudium angeben sollte. Damals fiel die Entscheidung auf die University of Missouri in Columbia, was aber ebenfalls eine wunderschöne Zeit war. Und dank des Workshops kam ich nun ja doch noch auf meinen US-Aufenthalt in College Park – wenn auch nur für ein paar Wochen. 

Winter Storm - der Workshop

Winter Storm 2014 war eine Sammlung verschiedener Workshops zum Thema „Experimentelle Methoden für Sprachwissenschaftler“. Ich arbeitete im Wintersemester 2013/14 gerade an dem Experiment für meine Masterarbeit in „English Linguistics“ und hatte noch viele Fragezeichen in meinem Kopf, welche durch die verschiedenen Workshops aber größtenteils beantwortet wurden. In einer internationalen Gruppe mit vielen Amerikanern, aber Russen, Japanern und Deutschen, lernten wir an 5 Tagen die Woche viel Neues über das Erstellen eines Online Experiments, über den Umgang mit LaTeX und dem Statistikprogramm R, diskutierten in kleineren Special Interest Groups über verschiedenste linguistische Themen und erarbeiteten uns zum Ende des Workshops unser eigenes Experiment. Begleitet wurden die zahlreichen Workshops von täglichen Lunch Talks, unter anderem von Dr. Carol Espy-Wilson, der ersten Afro-Amerikanerin die einen Doktor am MIT gemacht hatte und Gründerin von OmniSpeech ist. Abends sorgten dann verschiedene Veranstaltungen dafür, dass man auch mal bei einem Glas Wein die anderen Teilnehmer und Doktoranden sowie aber auch einige der Professoren der UMD besser kennenlernen, Wissen austauschen und Kontakte für die Zukunft knüpfen konnte. So freue ich mich besonders dass einer der dortigen Professoren vor kurzem eine Einladung zu einer sprachwissenschaftlichen Konferenz hier in Tübingen in 2015 angenommen hat.

Freizeit

Die Wochenenden konnten wir dank der unmittelbaren Nähe zu Washington D.C. und New York natürlich auch bestens nutzen. So fuhr ich nach der Hälfte des Workshops mit dem Bus nach New York und versuchte dort in 2 Tagen so viele Sehenswürdigkeiten wie möglich unterzubringen. Alles in allem hat mir die Winter Storm 2014 sowie die University of Maryland, College Park sehr gut gefallen! Die Universität verfügt über eine außerordentlich gute sprachwissenschaftliche Fakultät und bietet viele interessante Möglichkeiten für Studierende und Doktoranden. Die Tatsache, dass während der Winter Storm 2014 tatsächlich auch ein richtiger meteorologischer winterstorm in Washington D.C. war, der unter anderem sämtliche öffentliche Verkehrsmittel lahmlegte, war nur das i-Tüpfelchen auf einer ganz besonders spannenden und lehrreichen Reise in die USA.


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