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Dienstag, 30.Dezember 2014 Kategorie: CampUS Stories

Christopher @ Christopher Newport University

ein nicht alltäglicher deutscher Student in den USA


Mein Name ist Christopher Fabian. Ich bin in London geboren und zog dann nach 6 Wochen mit meinen deutschen Eltern nach Berlin. In Berlin bin ich aufgewachsen, bis ich mit 9 Jahren nach Amerika zog. Dort kam ich in die vierte Klasse einer amerikanischen Elementary School und besuchte danach die Middle School und die High School. Ich habe viel nachgedacht und wusste lange nicht genau, was ich nach der High School machen wollte.

Ich spielte intensiv mit dem Gedanken, ein Gap Year zu machen. Doch kurz vor meiner endgültigen Entscheidung habe ich die Christopher Newport University entdeckt, habe mich angemeldet und bin letzten Endes angenommen worden. CNU stand unter den Unis, die ich für mich ausgesucht hatte, an oberster Stelle. Nach gewissem Abwägen habe ich mich dann für den Unistart, mit der Absicht, auch während des Studiums Möglichkeiten ins Ausland zu gehen wahrzunehmen.

        Christopher Newport University liegt in Newport News, im Staat Virginia, ungefähr drei Stunden südlich von Washington D.C. Christopher Newport hat im Moment 5.046 Studenten, ist also relativ klein im Vergleich zu vielen anderen öffentlichen Schulen in den Vereinigten Staaten. Ausserdem ist die Uni recht neu: CNU ist 1960 gegründet worden. Im Unterschied zu vielen anderen Universitäten in Amerika, wird an CNU viel Wert auf persönlichen Umgang gelegt.

       Zur Zeit plane ich Business zu studieren, weshalb ich Kurse belege, die ich für die Luter School of Business [Anmerkung: an der CNU] brauche. Ich belege derzeit 15 Credits, das heisst 5 Kurse, die dann jeweils drei Stunden pro Woche stattfinden.  Darüber hinaus bin ich dabei einem Investment-Club beizutreten, in dem wir Investitionen für die Uni machen und den dabei erwirtschafteten Profit zur Verwendung als Stipendien für Studenten einsetzen. An dieser Uni hat man viele Möglichkeiten, etwas aus sich zu machen und den Erfahrungswert zu maximieren, wenn man sich einsetzt und seine Chancen wahrnimmt.

        Die amerikanische Art, auf Unbekannte offen und helfend zuzugehen und selbstverständlich anzunehmen, die Annahme, dass du ein guter Mensch bist, solange Du sie nicht vom Gegenteil überzeugst, ist für einen Start gerade in Amerika, sehr entgegenkommend. Es liegt wohl daran, dass Amerika per se ein Einwanderungsland ist.

Für mich ist es auch immer wieder sehr interessant  mit anderen Studenten und Professoren zu diskutieren und dabei diese kleinen Unterschiede ausfindig zu machen, die ich feststelle, weil ich aus einem anderen Land mit anderen Meinungen komme.  Allein den Unterricht in deutscher Geschichte, aber auch in amerikanischer Geschichte aus amerikanischer Sicht zu erleben, ist mehr als interessant und erweitert meinen Horizont.

In Amerika zu studieren ist für mich nicht ganz wie ein Auslandsstudium, weil ich schon seit 9 Jahren hier lebe. Der Umzug nach Amerika und die Erfahrung hier zu leben, hat mir aber insgesamt gezeigt, dass Schwierigkeiten überwindbar sind und eine Auslanderfahrung sehr bereichernd ist. Aus dieser positiven Erfahrung habe ich eine selbstverständliche Aufgeschlossenheit, weitere solche Erfahrungen immer wieder zu suchen und in Angriff zu nehmen.

Schon jetzt plane ich ein Auslandssemester in Spanien oder Frankreich, da mich auch diese Sprachen und Kulturen interessieren und es mich auch wieder einmal nach Europa zieht.


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