Anerkennung der Leistungen

Anerkennung der schulischen Leistungen

Die Anrechnung von erbrachten schulischen Leistungen nach der Rückkehr aus den USA ist in der Regel möglich und sollte unter bestimmten Voraussetzungen seit 2011 in allen Bundesländern gewährleistet sein. Die länderspezifischen Vorschriften finden sie beim Arbeitskreis gemeinnütziger Jugendaustauschorganisationen.

Generell gilt: will man das Jahr nicht wiederholen, muss nachgewiesen werden, dass ein regelmäßiger Schulbesuch erfolgt ist. Man sollte sich früh bei der eigenen deutschen Schule erkundigen, welche zur Versetzung notwendigen Fächer im Ausland zu belegen sind. Hierzu gehören meist Englisch, Mathematik, eine Naturwissenschaft, eine Geisteswissenschaft und eine weitere Fremdsprache. Es ist wichtig, soweit Englischkenntnisse vorhanden sind, möglichst anspruchsvolle Kurse zu besuchen. Plant man nach der Rückkehr die Belegung eines bestimmten Leistungskurses, bietet sich die Wahl des entsprechenden Faches in der USA an. In manchen Fällen kann auch eine Genehmigung des Schulleiters für die Anrechnung verlangt werden.

Einige amerikanische Privatschulen und Internate bieten auch das International Baccalaureate Diploma Programme (IBDP) an - ein zweijähriges, international anerkanntes Programm. Nach erfolgreichem Bestehen von Prüfungen in sechs Fächern erhalten Schüler/innen einen Abschluss, der mit dem deutschen Abitur gleichzusetzen ist. Möchte man das International Baccalaureate in den USA absolvieren, ist es vorgesehen, das 11. und 12. Schuljahr in den USA zu verbringen.

Literatur

Christian Gundlach, Sylvia Schill: Ein Schuljahr in den USA und weltweit. ISBN 978-3-930902-12-5 / EUR 16,90.

Thomas Terbeck: Handbuch Fernweh. Der Ratgeber zum Schüleraustausch. ISBN 978-3-935897-19-8 / EUR 18,50.

ABI Aktion Bildungsinformation e.V.: Schuljahres-Aufenthalte in den USA. ISBN 978-3-88720-043-5

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